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Hamburg hat ein wunderschönes Schloss...

Hamburg hat ein wunderschönes Schloss, sagt die KI. Und nicht irgendeins: Es gehört sogar zu den Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Dieser Output meiner KI brachte mich kurz zum Staunen – und mein bisheriges Weltbild ein wenig ins Wanken.

Meine Rückfrage:

„Sicher? In Hamburg? Ein Schloss? Wo soll das denn stehen?“

Die Antwort "direkt neben dem Rathaus" kam wie aus der Pistole geschossen. Und wie wir alle noch aus unserer Schulzeit wissen, ist schnelles Antworten ein sicheres Indiz dafür, dass sich jemand ganz sicher ist. Irrtum ausgeschlossen.

Aber ich bleibe skeptisch. Schließlich lebe ich in Hamburg und kenne die Stadt. Ein Schloss direkt neben dem Rathaus wäre mir doch aufgefallen!

Außerdem ist die KI, mit der ich gerade chatte, nicht so stark. Sie ist ein kleines Modell mit nur 7 Milliarden Parametern!

Also versuche ich es mit Logik. Dann wird sie ihren Fehler eingestehen! So zumindest meine Hoffnung. Ich frage:

„Seit wann werden Hansestädte eigentlich von Fürsten regiert? Hier kann es doch gar kein Schloss geben!“

Aber die KI kontert unbeeindruckt:

„Das Schloss wird heute als Rathaus genutzt. Wahrscheinlich kennen Sie das Schloss deshalb nur als Rathaus.“

Ich bin überrascht. Anstatt endlich ihren Fehler einzugestehen, legt sie einfach nach! Und das mit völlig überzeugtem Tonfall! Ist das ein Dunning-Kruger-Effekt bei einem kleinen KI-Modell? Oder gibt es tatsächlich ein Schloss, von dem ich nichts weiß?

Eine Frage an die große Schwester mit 35 Milliarden Parametern lieferte dann die Antwort: Es gibt ein ehemaliges Schloss Bergedorf.

Fazit: Das kleine Modell lag zwar nicht ganz richtig, aber auch nicht falscher als ich.

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